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Gutachter streiten über EnBW-Rückkauf

Stuttgart. Ein neues Gutachten heizt den Streit über den Preis beim Rückkauf von EnBW-Aktien durch das Land Baden-Württemberg im Dezember 2010 an. Der Stuttgarter Staatsanwaltschaft liegt nun eine Expertise des Wirtschaftswissenschaftlers Henner Schierenbeck vor, die offensichtlich den damaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) und dessen Finanzberater Dirk Notheis entlasten soll. Das Gutachten stellt die Berechnung des von der Staatsanwaltschaft beauftragten Experten Wolfgang Ballwieser infrage. Dieser war zu dem Schluss gekommen, das Land habe zu viel für die EnBW-Aktien gezahlt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mappus wegen Untreue zulasten des Landes. Mappus hatte betont, im Interesse Baden-Württembergs gehandelt zu haben, als das Land die Aktien des Karlsruher Energieversorger EnBW von der französischen EDF zurückkaufte. dpa/nd

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