Nicolas Šustr 06.01.2014 / Brandenburg

Eisfabrik-Bewohner zittern weiter

Die Unterbringung in Hosteln kann laut Bezirk Mitte keine dauerhafte Lösung sein

Wie es mit den ehemaligen Bewohnern der Eisfabrik weitergeht, wird bei einem Gespräch mit dem Bezirk Mitte am Mittwoch entschieden. Eine dauerhafte Lösung ist nicht in Sicht.

Bis zum kommenden Donnerstag übernimmt der Bezirk Mitte noch die Kosten für die Unterbringung der ehemaligen Bewohner der Eisfabrikruine in einem Hostel. Ein Gerichtsentscheid verfügte wegen erheblicher Sicherheitsbedenken eine Räumung des Gebäudes. Die Betroffenen - hauptsächlich bulgarische und rumänische Arbeitsmigranten - verließen daraufhin das Gelände, um eine polizeiliche Räumung zu vermeiden.

Grund für die Verlängerung ist, dass das vereinbarte Gespräch von Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) mit den Betroffenen erst am Mittwoch stattfinden kann. »Trotzdem werden wir das nicht ewig machen können«, betont Mittes Bezirksstadtrat für Soziales und Bürgerdienste, Stephan von Dassel (Grüne).

Anscheinend will nun jedoch das Hostel die Menschen nicht über den Montag hinaus beherbergen. Aussagen von Mitarbeitern, dass man über den Hintergrund der Gäste nicht Bescheid wusste, widerspricht Dirk Stegemann vom Bündnis ...

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