Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Heimspiel für Zugereiste

AG Asylsuchende knüpft in Sachsen Kontakt zwischen Migranten und Mehrheitsgesellschaft

  • Von Hendrik Lasch, Pirna
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eine Initiative aus der Sächsischen Schweiz zeigt, wie Flüchtlinge in das Leben im Freistaat integriert werden können. Auch beim Fußball.

Missgunst kann sich auch hinter Paragrafen verstecken. Als die in Pirna lebende Libanesin Neamat Kanaan im November von der Veranstaltung zurückgekehrt war, bei der sie als Vertreterin der »AG Asylsuchende« in Dresden den Sächsischen Demokratiepreis 2013 verliehen bekommen hatte, fragte eine Vertreterin der Ausländerbehörde als erstes, ob sie denn auch einen Urlaubsschein gehabt habe. Als Asylbewerberin unterliegt Kanaan der Residenzpflicht, die sie an den Landkreis bindet. Zum Glück griff die Vorgesetzte der pflichtversessenen Mitarbeiterin ein: Die Erlaubnis sei mündlich erteilt worden.

Die Vorgesetzte immerhin hat erkannt, welches Pfund der Landkreis mit der »Arbeitsgemeinschaft Asylsuchende Sächsische Schweiz / Osterzgebirge« hat. Die 2008 gegründete Initiative bemüht sich darum, das Klima zwischen Migranten und Mehrheitsgesellschaft zu verbessern, und gibt Anstöße für praktische Verbesserungen im Alltag der Zuwanderer. So...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.