Hendrik Lasch, Pirna 06.01.2014 /

Heimspiel für Zugereiste

AG Asylsuchende knüpft in Sachsen Kontakt zwischen Migranten und Mehrheitsgesellschaft

Eine Initiative aus der Sächsischen Schweiz zeigt, wie Flüchtlinge in das Leben im Freistaat integriert werden können. Auch beim Fußball.

Missgunst kann sich auch hinter Paragrafen verstecken. Als die in Pirna lebende Libanesin Neamat Kanaan im November von der Veranstaltung zurückgekehrt war, bei der sie als Vertreterin der »AG Asylsuchende« in Dresden den Sächsischen Demokratiepreis 2013 verliehen bekommen hatte, fragte eine Vertreterin der Ausländerbehörde als erstes, ob sie denn auch einen Urlaubsschein gehabt habe. Als Asylbewerberin unterliegt Kanaan der Residenzpflicht, die sie an den Landkreis bindet. Zum Glück griff die Vorgesetzte der pflichtversessenen Mitarbeiterin ein: Die Erlaubnis sei mündlich erteilt worden.

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