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Der journalistische Kompass

Andreas Koristka über »Tagesschau«-Grundsätze und andere Regeln der Berichterstattung zum Fall Schumacher

  • Von Andreas Koristka
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Jeder, der schon einmal mit seinem Kleinwagen länger als zwei Stunden über eine Autobahn fuhr, weiß, welche Höchstleistungen einem dabei abverlangt werden. Man kann den gefährlichen Irren einfach nicht entkommen, egal ob sie Rod Stewart oder Phil Collins heißen. Ihre Stimmen verfolgen einen durch das Autoradio, während man sich selbst voll konzentrieren muss, um möglichst sicher und unfallfrei rechts an den anderen Verkehrsteilnehmern vorbeiziehen zu können.

Für Michael Schumacher war dieser Terror Teil seines Berufes. Weil er trotzdem smart lächeln konnte und sich reich und dämlich verdiente, respektieren und lieben wir Deutschen ihn wie keinen Zweiten. Verwunderlich ist es deshalb nicht, dass die Liveberichterstattung vom Krankenbett des ehemaligen Formel-1-Fahrers solch große Ausmaße einnimmt. Aber weil in unserem Land immer alles kritisiert werden muss, egal ob es das Wetter, die verspätete Bahn oder der Überfall auf Polen...


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