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Bangen um die Förderung

Berliner Frauenprojekte können oft nur kurzfristig planen, einige Stellen fallen ganz weg

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ab diesem Jahr streicht der Senat Stellen in der Frauenarbeit. Besonders kritisch sehen Träger und Opposition die intransparenten Begründungen für die Kürzungen.

Für einige Frauenprojekte vor allem im Osten Berlins werden die kommenden zwei Jahre heikel, denn was danach mit ihnen passiert, ist unsicher. Zwar werden seit dem 1. Januar 37 der insgesamt 58 sogenannten Fraueninfrastrukturstellen (FIS) uneingeschränkt weiter gefördert, vier allerdings nur mit Auflagen und weitere sechs nur auf zwei Jahre befristet. Elf Stellen sollten zunächst komplett wegfallen, einige konnten aber doch über eine Anschlussfinanzierung gerettet werden.

Das Frauentechnikzentrum (FTZ) in Lichtenberg hatte Glück. Zwar gibt es ab sofort keine FIS mehr, aber der Senat bewilligte dem FTZ ab 1. Januar Mittel für die Neuorientierung des Vereins - allerdings nur für ein Jahr. Die Stelle zur »Verbesserung der IT-Kompetenz von Frauen« war eigentlich bei der Bewertungskommission des Senats durchgefallen, weil sie sich auch an Männer richtete und die Projektleiterin gleichzeitig für das Qualitätsmanagement (QM) des Vere...


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