Die Mär vom Ärztemangel

Daniel Rühmkorf kennt viele Ursachen für die Unlust der Mediziner, zu ihren Patienten auf das Land zu ziehen

  • Von Daniel Rühmkorf
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Zahl der Hausärzte sinkt dramatisch. Mit dem Generationenwechsel wird deutlich, dass nur noch wenige junge Ärztinnen und Ärzte ihre Zukunft auf dem Lande und in der Grundversorgung sehen. In vielen Orten Deutschlands machen Praxen dicht, weil keine Nachfolger gefunden werden konnten. Für die Bevölkerung heißt das Abschied nehmen von der versprochenen »wohnortnahen Versorgung« als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie müssen im Not- und Krankheitsfall weite Wege in Kauf nehmen.

Trotz des ungebremsten Interesses am Beruf entscheiden sich viel zu wenig angehende Ärzte nach dem Studium und vor der Facharztausbildung für die Allgemeinmedizin. Wir haben keinen Ärztemangel, sondern ein gravierendes Verteilungsproblem: 350 000 im Beruf stehende Mediziner sind wahrlich kein Zeichen eines Mangels. Verglichen mit vor 25 Jahren gibt es heute etwa 110 000 mehr berufstätige Weißkittel! Es stellen sich also Fragen, wo diese Ärzte ei...

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