Hans-Dieter Schütt 14.01.2014 / Kultur

Dennoch!

Poesiealbum: Hilde Domin

Poesie ist ein Verschönerungsverein. Denn noch der Schmerz darf Ausdruck werden, und Ausdruck bedeutet: Der Schmerz ist noch nicht groß genug, um ein blankes Verstummen sein zu müssen. Ein Schrei tut weniger weh als das Elend, nicht mal mehr schreien zu können. Die Gedichte der jüdischen Dichterin Hilde Domin erzählen vom Mandelbaum, von leichtem Gepäck, von Lichtinseln und der Bittersüße. Hart am Schrei, verwandelt aber in ein Flüstern, bei dem das Wort »Rose« wie eine Weltengründung anmutet.

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