Fabian Köhler 17.01.2014 / Ausland

Syrischer Giftgas-Angriff: »Nicht einmal nahe an der Wahrheit«

US-Forscher bezweifeln offizielle amerikanische Darstellung über Massaker im syrischen Ghouta

Das Massaker im syrischen Ghouta gilt als tödlichster Chemiewaffenangriff der letzten Jahrzehnte. Doch Assads Truppen seien gar nicht in der Lage gewesen, die Saringas-Raketen abzuschießen. Dies behaupten nun zwei US-Forscher.

Es ist nicht der erste Bericht, der die gängige Darstellung des Giftgasangriffs im syrischen Ghouta infrage stellt, aber vielleicht der fundierteste: Syrische Regierungstruppen seien wahrscheinlich nicht verantwortlich für das Massaker. Karten amerikanischer Geheimdienste und Untersuchungen von Raketen würden die bisherigen Vorwürfe entkräften. Zu diesem Ergebnis kommen nun zwei US-Forscher.

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