Hamburg fordert Rote Flora zurück

Nach den Spannungen der letzten Wochen bietet der Senat dem Eigentümer über eine Million für die Immobilie

  • Von Volker Stahl, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Hamburger Spannungen der letzten Wochen entzündeten sich an der Zukunft des besetzten Zentrums Rote Flora. Nun macht der SPD-Senat plötzlich Druck.

Krawalle, Gefahrengebiete, Proteste - Hamburg kommt nicht zur Ruhe, bis der Streit um das linksalternative Kulturzentrum Rote Flora beigelegt ist. Deshalb will die Stadt die Immobilie für 1,1 Millionen Euro zurückkaufen und setzt Eigentümer Klausmartin Kretschmer unter Druck: Akzeptiert er nicht bis zum 3. Februar, will Hamburg sein Rückkaufrecht in Anspruch nehmen.

»Zwangsverkauf! Senat droht Rote Flora-Eigentümer«, titelt nun der Boulevard. Doch der »Zwangsverkauf« ist umstritten. Der 2001 abgeschlossene Kaufvertrag räumt der Stadt das Recht ein, die Flora wieder zu erwerben, falls der Investor gegen vertragliche Regelungen verstößt. Das habe Kretschmer mit seinen Bauplänen getan, so der SPD-Senat. Kretschmer will die Flora »hinter der alten Gesamtfassade« erneuern oder die Immobilie für sechs Millionen weitergeben.

Ein Preis in dieser Größenordnung ist illusorisch. Nachdem erste Rückkaufverhandlungen 2011 gescheitert ...

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