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Messerattacke auf Flüchtling gestanden

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Sieben Monate nach einer Messerattacke auf einen 27 Jahre alten Flüchtling am Oranienplatz in Kreuzberg hat der Beschuldigte ein Geständnis abgelegt. Den Vorwurf des versuchten Totschlags bestritt der 24-Jährige jedoch am Donnerstag vor dem Berliner Landgericht. Er habe nur wehtun wollen. Der Vorfall vor dem Flüchtlingscamp hatte am 17. Juni 2013 einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der 24-Jährige gab im Gerichtssaal zu Protokoll, dass er damals mit seinem Baby im Kinderwagen unterwegs war, als er am Oranienplatz von einer Gruppe als »Turku, Turku, Scheißtürke« beleidigt worden sei. Ein Mann sei mit einer Holzlatte auf ihn zugekommen. »Ich wollte ihn in den Arm stechen und habe aus Versehen die Brust getroffen«, sagte der Angeklagte. dpa/nd

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