Alexander Ludewig 20.01.2014 / Sport

»Wir können uns selber helfen«

Kein Vertrauen, kein Dialog: Fankongress in Berlin zeigt große Distanz zwischen Fans und Polizei

Die Themensetzung beim Fankongress in Berlin war vielfältig. Eine Annäherung zwischen Anhängern und Sicherheitsbehörden konnte er nicht aufzeigen, positive Wege für Fußballfans schon.

Gespenstische Stille, fassungslose Blicke. Nach dem ersten Schock wurden Hunderte Mobiltelefone gezückt. Was war passiert in Köln? Jeder im prall gefüllten Saal des Berliner Kinos Kosmos wollte es wissen. Die Nachricht eines lebensgefährlich verletzten Fußballfans am Rande des Testspiels des 1. FC Köln gegen Schalke 04 traf den Fankongress am Sonnabend auf der abschließenden Podiumsdiskussion des ersten Tages mit voller Wucht.

Die Ernüchterung war am Sonntag nicht gewichen, etwas mehr Klarheit über die Vorfälle am Vortag am Kölner Rudolfplatz halfen aber, das Geschehene einzuordnen. Die beste Nachricht: Der 40-jährige Schalke-Fan hat überlebt. Seine schweren Kopfverletzungen waren wohl die Folge einer verabredeten Auseinandersetzung zwischen Ultragruppen aus Köln und Dortmund sowie aus Gelsenkirchen auf der anderen Seite. Wobei sich die jeweiligen Gruppen scheinbar schon seit längerer Zeit selbst als Hooligans verstehen. Auf d...

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