Wut an den Wänden

Im Kino: »Art War« porträtiert Künstler auf dem Tahrir-Platz

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit Rap gegen die Muslimbrüder, mit Graffiti gegen Polizeiwillkür und mit Happenings in Kunsträumen gegen Todesschüsse auf friedliche Demonstranten zu protestieren - das hört sich zunächst an wie der verzweifelte Versuch, sich nicht das Heft aus der Hand nehmen zu lassen, bevor der Aufstand vom Tahrir-Platz endgültig in Frust, Blut und Chaos endete. Was Marco Wilms (lange vor dem Putsch vom vergangenen Juli) in Kairo filmte, belehrt einen eines Besseren.

Nach dem gewaltsamen Versuch der Niederschlagung von Protesten, Monate nach Mubaraks Sturz, gründete sich im November 2011 die Initiative »Art War«, nach der Wilms seinen Film benannte. Schriftsteller, Sänger, Videokünstler und Graffiti-Sprüher leisteten mit ihren Mitteln ihren Beitrag zur »Revolution« und deren Fernzielen Freiheit, Würde und Gerechtigkeit für alle. Bei Wilms sind Rapper zu hören, deren Lieder davon handeln, dass einer noch kein schlechter Muslim sein muss, nu...

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