Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Europa und die Liebe

Sahra Wagenknecht über Kritik an der Linkspartei, Steuertourismus und die CSU

  • Von Sahra Wagenknecht
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Ja oder Nein zu Europa?« schallt es durch Talkshows und den Blätterwald. Die LINKE solle sich endlich bekennen. Man möchte mit dem einstigen Bundespräsidenten Gustav Heinemann antworten, der auf die Frage, ob er ein Patriot sei, entgegnete: »Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!« Den Parteivorsitzenden der LINKEN, Bernd Riexinger, schimpfte man in seriösen Tageszeitungen einen »Vaterlandsverräter«, weil er in Athen gegen die Politik Angela Merkels demonstrierte. Nun wittert man in der LINKEN »Europafeinde«. Immer mehr Menschen durchschauen dieses Spiel. Ich bin sicher: Meine Partei tut es auch.

Für Aufregung sorgt eine Formulierung im Programmentwurf der LINKEN, wonach die EU eine neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht sei. Mein Appell: Weniger Streit über Formulierungen, mehr Konzentration auf politische Gegner. Wer möchte bestreiten, dass die EU die Märkte entfesselt, die De...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.