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Castro: Den neuen Bedrohungen begegnen

Kubas Präsident ruft zum Kampf gegen US-Spionage auf

Kubas Staatschef Raúl Castro hat die lateinamerikanischen Staaten zu Initiativen gegen Cyber-Spionage durch die USA aufgerufen.

Havanna. »Der einzige Weg, diesen neuen Bedrohungen zu begegnen, ist die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern«, sagte Castro zur Eröffnung des Gipfels der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (CELAC) in Havanna. Gleichzeitig rief Kubas Präsident die Nachbarn auf, ihre Bodenschätze vor dem Einfluss transnationaler Konzerne und ausländischer Regierungen zu schützen. »Diese Ressourcen müssen zum Motor werden, um die Ungleichheit zu überwinden«, appellierte der 82-Jährige. Überwindung der Armut ist zentrales Thema des Treffens von 33 Ländern.

Der Gipfel begann mit einer Schweigeminute für den im März vergangenen Jahres verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez, auf dessen Initiative das Bündnis 2011 gegründet wurde. Erstmals nimmt auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon als Gast an den Beratungen teil. Die CELAC wird in der Region als Alternative zur Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gesehen, wo auch die USA und Kanada Mitglied sind. Kurz vor dem Gipfel auf der sozialistischen Karibikinsel meldete die Opposition mehrere Festnahmen.

Am Rande des CELAC-Gipfels besuchte Ban Ki Moon am Dienstag auch den ehemaligen Partei- und Regierungschef Fidel Castro. »Ich war sehr angetan und tief beeindruckt«, versicherte der Südkoreaner nach seinem fast einstündigen Treffen mit dem 87-Jährigen gegenüber Journalisten. Sogar physisch habe Castro kräftig gewirkt. Agenturen/nd

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