Ukraine ermahnt Steinmeier

Deutscher Botschafter in Kiew »zum Gespräch« eingeladen / Neuwahlen möglich

Unverhohlene Drohungen des deutschen Außenministers sorgten für Verstimmung in Kiew. Dort scheinen unter Berufung auf den Präsidenten inzwischen Neuwahlen möglich zu werden.

Kiew. Aus Protest gegen die Androhung von Sanktionen gegen die ukrainische Führung hat das Außenministerium in Kiew den deutschen Botschafter zum Gespräch eingeladen. Das Amt mahnte am Dienstag auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zur Zurückhaltung. Die Ukraine hoffe auf eine »konstruktive, unvoreingenommene Position« der Bundesregierung, hieß es in einer Mitteilung. Steinmeier hatte den ARD-»Tagesthemen« gesagt: »Die Sanktionen müssen wir jetzt als Drohung zeigen.«

Der Bundesaußenminister warnte vor einem Bieterwettbewerb um die Ukraine. »Wir sollten jetzt nicht in einen Wettbewerb ›Wer zahlt am meisten?‹ eintreten, sondern wir sollten ein gemeinsames Interesse daran haben, dass das Land langsam wieder zu sich kommt«, sagte Steinmeier. Der Westen müsse gegenüber der Führung in Kiew »ganz entschieden auftreten«. Falls es bei den Gesprächen nicht zu den verlangten Fortschritten komme, müsse auch über Sanktionen gege...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 568 Wörter (3945 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.