Oliver Eberhardt 05.02.2014 / Ausland

Abbas schockt Israel mit der NATO

Kerry stimmt Palästinensern zu / Netanjahu: Ich vertraue nur meiner eigenen Armee

In den Nahostverhandlungen ist Palästinas Präsident Abbas auf die andere Seite zugegangen: Er will NATO-Truppen im künftigen Staat akzeptieren. Doch Israels Regierungschef Netanjahu mauert.

Das Medium war sorgfältig ausgewählt, die Nachricht deutlich formuliert. »Wir wollen, dass jeder weiß, dass wir das Sicherheitsargument Israels verstehen und bereit sind, darauf einzugehen«, fasst ein Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas zusammen, was sein Chef im Gespräch mit der ehrwürdigen »New York Times« wortreicher erklärte. Man könne den Abzug des israelischen Militärs auf fünf Jahre strecken, sagte er, aber danach müsse Palästina frei von israelischen Soldaten sein.

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