Wer wird Nummer 137?

Ein Archiv erinnert an 136 Orte, die der Braunkohlegewinnung in der Lausitz weichen mussten

  • Von Heiko Prengel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Für den Braunkohleabbau mussten bisher über 25 000 Menschen in der Lausitz ihre Heimat verlassen. Das Archiv verschwundener Orte erinnert an die abgebaggerten Dörfer.

Heimat, das ist mehr als irgendein Ort. Sie gehört zur menschlichen Identität. Wenn es stimmt, was Psychologen sagen, dann verloren die Einwohner von Horno einen Teil ihrer Seele. Zehn Jahre ist es nun her, dass das Dorf in der Niederlausitz abgebaggert wurde, damit mehr Braunkohle gefördert werden kann. Doch der Schmerz sitzt tief - auch wenn sich das Leben im umgesiedelten Neu-Horno inzwischen »normalisiert« habe, wie Dorfvorsteher Bernd Siegert sagt. Die Freiwillige Feuerwehr, der Männerchor, der Spielmannszug - »Es ist uns einigermaßen gelungen, das gesellschaftliche Miteinander zu bewahren.«

Horno (niedersorbisch Rogow) ist nur ein Ort von vielen, die in den vergangenen fast 100 Jahren der ostdeutschen Braunkohleindustrie zum Opfer fielen. In Neu Horno - einem Stadtteil der Kreisstadt Forst im Südostzipfel von Brandenburg - haben sie einen »Gedenkort«: Das »Archiv verschwundener Orte«. Seit 2006 erinnert es an sämtliche O...

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