Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Krankheit als Milliardengeschäft

Die elektronische Gesundheitskarte der deutschen Versicherten ist längst bei den internationalen Telematikkonzernen angekommen

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Seit fast zehn Jahren arbeitet die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, kurz gematik, an der elektronischen Krankenversicherungskarte.

Die gematik als Betreibergesellschaft der elektronischen Gesundheitskarte wurde Anfang 2005 gegründet. Gesellschafter sind Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser und Versicherer - jeweils über ihre Verbände. Diese Zusammensetzung zu jeweils der Hälfte durch Leistungserbringer und Kostenträger wurde schon früh kritisiert, weil die Beteiligten mit ihren unterschiedlichen Anforderungen die Entwicklung blockierten. Nach 2009 sollten die Abläufe neu strukturiert und einzelnen Partnern die Umsetzung von Teilaufgaben in Verantwortung gegeben werden. Das stellte sich aber ebenfalls als schwierig dar, weil beispielsweise die jeweiligen deutschen Ärztetage an ihrer Ablehnung der Gesundheitskarte festhielten. In einem Beirat finden sich Vertreter von Bundesländern, Patienten, Wissenschaft und Industrie sowie die Bundesbeauftragte für Datenschutz.

Eine Milliarde Euro sollte die Einführung der Karte kosten, so verkündete noch 2004 die damalige so...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.