Wo Klein-Berthold sein Puppentheater führte

Auch nach dem Brecht Festival kann man in Augsburg bei Stadtgängen die frühe Lebenswelt des Meisters erahnen

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Brecht Festival in Augsburg ist vorbei, Brecht-Führungen wird es dort auch weiterhin geben. Ein neu konzipierter Rundgang führt durch die Gegend, in der Brecht seine Kindheit und Jugend verbrachte.

Es ist 20 Uhr, und es ist kalt in Augsburg. Oben, ganz oben im Perlachturm neben dem Rathaus steht Bertolt Brecht im Wind. Er trägt eine Lederjacke und eine Schiebermütze, raucht eine Zigarre, neben sich eine zerschlissene Ledertasche - und singt zur Gitarre eine geswingte Version der Moritat von Mackie Messer, dem berühmten Stück aus seiner Dreigroschenoper.

Um ihn herum und auf der Treppe zu dieser Plattform, über der direkt die Glocken hängen, stehen an die 60 Leute und hören zu. Es ist der Beginn einer Stadtführung, die ein bisschen was zu Augsburg vermittelt, einiges über das Leben Bertolt Brechts, vor allem aber über Brechts Zeit in dieser seiner Geburtsstadt.

Der Turm spielt die Hauptrolle im ersten Text, den Eugen Berthold Brecht, wie sein bürgerlicher Name lautete, mit 16 Jahren veröffentlichte. Nachdem der Schauspieler diesen Zeitungsartikel und einen weiteren hier vorgelesen hat, geht es die 150 Stufen wieder ...

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