Hendrik Lasch, Leipzig 13.02.2014 / Wirtschaft und Umwelt

Ein Beruf als Pflegefall

Verbände der Altenpflege warnen vor geplanter Gleichmacherei bei Ausbildung

Derzeit werden in Deutschland 55 000 Altenpfleger ausgebildet, der Bedarf wächst rasant. Doch vom Bund geplante Neuerungen in der Lehre laufen dem zuwider.

Sandra Streller ist gelernte Fleischerin; mit dem Beruf sei sie »familiär vorbelastet«, sagt die 38-Jährige. Das Erbe hat sie aber mangels Perspektive in den Wind geschlagen. Seit drei Jahren lässt sich die dreifache Mutter stattdessen zur Altenpflegerin ausbilden - trotz aller Widrigkeiten: Kitaplätze waren schwer zu finden; für die Ausbildung muss sie Schulgeld bezahlen; und bei der Arbeitsagentur wurde sie gefragt, ob sie nicht lieber zu Hause bleiben wolle. Will sie nicht: Altenpfleger sei ein schöner, anspruchsvoller Beruf - »und sicher ist er auch«.

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