3300 Fälle für die Steuerfahndung

Der Arbeitsrückstand wird für das Jahr 2012 auf 17 Monate geschätzt

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Rechnungshof glaubt, dass dem Land Brandenburg Einnahmen entgehen, weil es zu wenig Steuerfahnder beschäftigt. Der Finanzminister sieht dafür keine Anhaltspunkte.

Die brandenburgische Steuerfahndung benötigt zwar im Schnitt etwas länger für das Vorlegen von Resultaten als früher. Dennoch ist die Zahl offener Fahndungsfälle in den vergangenen Jahren im Wesentlichen konstant geblieben, teilte Finanzminister Christian Görke (LINKE) auf eine parlamentarische Anfrage der FDP mit. »Die Steuerfahndungsstellen des Landes erfüllen ihren gesetzlichen Auftrag vollumfänglich und mit der notwendigen Intensität.« Im Jahr 2012 betrug der geschätzte Arbeitsrückstand 17 Monate, 2011 waren es 18 Monate und ein Jahr davor 16 Monate. Für die Jahre 2006 und 2007 werden 13 Monate angegeben.

Die Zahl der erledigten Fahndungsfälle schwankte in den vergangenen zehn Jahren zwischen 487 und 615, die Zahl der am Jahresende nicht erledigten Fälle zwischen 578 und 749, die der Erledigungen insgesamt um 3400, ohne dass eine eindeutige Tendenz erkennbar wäre.

Weil auf die Verfahren der Steuerfahndung verschieden...


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