Reallöhne sinken in Deutschland wieder

Wiesbaden. Trotz niedriger Inflation haben die deutschen Arbeitnehmer im vergangenen Jahr erstmals seit dem Krisenjahr 2009 weniger Geld in der Tasche gehabt. Die Reallöhne, also die um die Teuerung bereinigten Bruttomonatsverdienste, sanken im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Ein wichtiger Grund war der Rückgang von meist erfolgsabhängigen Sonderzahlungen. Ohne diesen Faktor wären die Reallöhne um 0,2 Prozentpunkte stärker gestiegen als die Preise. dpa/nd Kommentar Seite 4

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