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Der Rubel rollt abwärts

Russische Notenbank ist gegenüber Wechselkursverlusten machtlos

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Rubel befindet sich im freien Fall. Ein Grund dafür sind Analysten zufolge die Olympischen Winterspiele in Sotschi.

Guten Abend, es ist 19 Uhr und 30 Kopeken. Die Nation hat den Versprecher der Staatssender-Anchor-woman von August 1998 noch gut im Gedächtnis. Russland hatte den Rubel auf einen Schlag um rund 71 Prozent abgewertet. Vor Moskauer Wechselstuben, denen die Dollars schnell ausgingen, spielten sich Dramen ab, panisch kauften die Russen Fernseher, Kühlschränke und Spielekonsolen.

So weit ist es derzeit noch nicht. Obwohl der Rubel in den letzten fünf Monaten über 20 Prozent an Wert verloren hat und die Wechselkurse seit Jahresbeginn nur noch eine Tendenz kennen: abwärts. Am Mittwoch kostete ein Euro beim Moskauer Interbanken-Handel zeitweilig fast 50 Rubel, auch der Dollar riss die 35-Rubel-Latte, womit für Iwan Normalverbraucher die Schmerzgrenze überschritten ist. Und der so genannte Währungskorb - er setzt sich aus der durch zwei geteilten Summe der Rubel-Wechselkurs zu US-Dollar und Euro zusammen - schrammte mit 42 Zählern knap...


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