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Acker und Wald für die alten Gutsherren

Der Adel und andere Enteignete der Bodenreform von 1945/46 erhalten nun noch eine teilweise Entschädigung

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die BVVG erlöste 2013 in Brandenburg 118 Millionen Euro. Jeweils knapp 220 000 Hektar Acker und Wald sind seit 1990 privatisiert worden. Zusammen rund 79 000 Hektar sind noch übrig.

Es herrschte Sorge um den sozialen Frieden in den Dörfern, wenn die alten Gutsherren von und zu Sowieso auftauchen und den Kindern und Enkeln ihrer einstigen Knechte und Mägde Acker, Wald und Wiesen zum Spottpreis vor der Nase wegkaufen. Denn der Bund gönnt den Großgrundbesitzern, die 1945 und 1946 in der sowjetischen Besatzungszone entschädigungslos enteignet wurden, nun doch eine gewisse Entschädigung. Sie dürfen von der bundeseigenen Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) ehemals volkseigene Flächen zum Vorzugspreis erwerben.

So gibt es in Brandenburg für solche Leute einen Hektar Wald für ungefähr 1000 Euro. Wert sei ein derartiges Stück Wald aber zwischen 4000 und 5000 Euro, erläutert die BVVG. In der Regel erhalten die Alteigentümer in Brandenburg 30 Hektar. Wie viel es im Einzelfall sind, hängt ab von der Größe der einstigen Ländereien und von der Fruchtbarkeit des dortigen Bodens und des nun ins Auge gef...


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