Darüber wäre nur noch Gott

Google-Technologiechef Ray Kurzweil beschreibt die »Menschheit 2.0«

  • Von Michael Müller
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Technik allein … wird uns letztlich ermöglichen, all die Probleme auszuhebeln, mit denen die menschliche Zivilisation seit vielen Generationen zu kämpfen hat.» Ray Kurzweil, US-Amerikaner, Informatiker, hoch geehrter Erfinder, futurologischer Autor und Google-Technologiechef, verlegt solcherart Lösung aller Probleme nicht in eine imaginäre Zukunft. Nein, spätestens Mitte unseres Jahrhunderts sei es so weit. Weil, wie im Buchtitel festgestellt, «die Singularität» nahe, die die «Menschheit 2.0» hervorbringe. Eine schier unsterbliche Übermenschheit, die sich selbst erschaffe und dabei ihre bisherige Daseinsform, die «Menschheit 1.0», abschaffe.

Um diesen Urknall zu würdigen, bemüht und adaptiert der Autor den mathematischen Singularitätsbegriff. Höher und abstrakter geht es eigentlich nicht mehr; darüber wäre nur noch Gott. Singularität meint in der Mathematik den Zustand um die so genannte Polstelle spezieller Funktionen herum: ...


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