Hans-Dieter Schütt 26.02.2014 / Kultur

Zeit und Zauber

Zum Tode des DEFA-Regisseurs Günter Reisch

Kunst ist weit freier als das, was gelebt werden muss. Gelebt werden muss meist - die Einsicht, in was auch immer. Gespielt, erzählt aber wird, was die Sicht weitet, sie mit Farben versieht, die dem Leben verborgen, versagt bleiben. Wir verbringen unser Leben, erdrückt von Patenschaft. Aber einmal, bitte, unser wirkliches Muster, das noch keinen Namen hat! Einmal, bitte, das Oszillogramm unserer Existenz! Einmal, bitte, alles ohne den Fallschirm Vernunft, ohne das Netz Logos! Wie geht das? Den Ausdruck, wie du sein willst, so oft probieren, bis all das, was mehr zu einem anderen als zu dir selbst gehört, weggelassen werden kann. Die eigene Notwendigkeit kultivieren! So einer war Anton Grubske, Automechaniker und Säufer, ein Schwerenöter mit DDR-Pass, der allem den Laufpass gab, was nach Gesetz und Ordnung roch - »Anton, der Zauberer«. Ulrich Thein in der Titelrolle. Eine der besten Komödien der DEFA. Regie: Günter Reisch.

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