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Ersatzkassen rutschen in die roten Zahlen

Wegfall der Praxisgebühr und Prämien belasten

  • Von Roland Bunzenthal
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Ersatzkassen, mittlerweile größter Zweig der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), sind im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Erstmals seit 2008 überstiegen die Leistungsausgaben die Beitragseinnahmen, und zwar um 52 Millionen Euro. 2012 hatte es dagegen noch ein Plus von 1,84 Milliarden Euro gegeben. Die größte Ersatzkasse, die Barmer GEK, war erst vor wenigen Tagen durch ihre Kostensenkungspläne in die Kritik geraten - ihnen sollen 3500 Arbeitsplätze und die Hälfte der Geschäftsstellen zum Opfer fallen. Alle GKV-Kassen zusammengerechnet erzielten noch einen Überschuss von rund 1,2 Milliarden Euro - ein Viertel des Vorjahres.

2013 mussten die sechs bundesweit vertretenen Ersatzkassen einen Anstieg der Ausgaben von 5,2 Prozent verkraften, während im Jahr davor die Kosten um 3,8 Prozent geklettert waren. Zu Buche schlugen vor allem die Ausgaben für ärztliche Behandlung, die um elf Prozent zulegten. Dabei spie...


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