Geschichte auf dem Tisch

Zinnfiguren und Spielgelände werden per Maßband und Würfel zur Erlebnishistorik

Zusammen mit seinem Partner Jan Groß hat der 30-jährige Sozialpädagoge Niko Kuske aus Bielefeld die schwere Krise, von der im Jahr 400 u. Z. die römische Provinz Germania Inferior am Westufer des Rheins erschüttert wurde, zum Ausgangspunkt für das Spiel »Triumphus et Tragoedia« genommen: liebevoll bemalte Figuren in einem Landschaftsmodell. Vom großen Spaß am Tabletopspiel (siehe Infokasten) lässt sich nd-Autor René Gralla im Interview anstecken. Ihm kommt es vor, als träfen sich da auf dem Spieltableau Modelleisenbahnbau mit Schach und Backgammon.

nd: Sie sind ein erwachsener Mann und spielen mit bemalten Figuren. Sind Sie und Ihre Freunde im Herzen kleine Jungs geblieben?
Kuske: Natürlich sind die Figuren sehr schön, aber das ist nur ein hübscher Bonus. Im Vordergrund steht, dass wir eine Epoche nacherschaffen, bloß eben im verkleinerten Maßstab, und uns zugleich handwerklich ausprobieren. Man kann das eine Art Erlebnishistorik nennen.

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