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12 500 Wohnungen bringen keine Entlastung

Der Neubau hat einen Höchststand erreicht / Mieterverein kritisiert geringen Anteil von 15 Prozent Mietwohnungen

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Berlin werden immer mehr Wohnungen gebaut. Erst seit wenigen Jahren steigt die Zahl der Genehmigungen wieder.

Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden den Bau von insgesamt 12 518 neuen Wohnungen, knapp ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Das sei der höchste Stand seit 15 Jahren, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Für eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt dürfte das aber nicht reichen, denn Berlin ist allein 2013 um knapp 50 000 Einwohner gewachsen. In den 90er Jahren waren mehr als 10 000 neue Wohnungen jährlich noch üblich gewesen, nach der Jahrtausendwende sackten die Zahlen ab. Erst seit 2008 steigen sie wieder.

Die »Trendwende beim Wohnungsbau ist geschafft«, konstatierte Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) am Dienstag. »Das ist eine gute Entwicklung für Berlin, denn jede Wohnung hilft auf dem angespannten Wohnungsmarkt. Das allein reicht uns allerdings nicht, wir wollen auch aktiv beeinflussen, welche Wohnungen gebaut werden.« Müller verwi...


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