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Ich profitierte auch von »Vaterlandsverrätern«

Deutschlands erfolgreichste Bobpilotin Sandra Kiriasis kritisiert die Strafe gegen Manuel Machata und fordert die Absetzung des Bundestrainers

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland erntet für seine harte Strafe in der Kufenaffäre um Manuel Machata nun auch Kritik der nach Olympia zurückgetretenen Rekordweltmeisterin Sandra Kiriasis. Die 39-jährige gebürtige Dresdnerin spricht im Interview von einem »Bauernopfer«. Außerdem fordert die Olympiasiegerin von 2006 die Abberufung von Bundestrainer Christoph Langen.

Ihr früherer Teamkollege Manuel Machata wurde vom deutschen Verband für ein Jahr gesperrt und zu einer 5000-Euro-Geldstrafe verdonnert, weil er aus seinem Privatbesitz Kufen an den Russen Alexander Subkow verliehen hat. Was halten Sie davon?
Das, was sie mit Manuel machen, finde ich beschämend und fast schon lächerlich. Das ist ein Ablenkungsmanöver, und es macht den Eindruck, als ob er ein Bauernopfer ist. Ich bin nicht die Einzige, die so denkt, da muss man sich nur den Shitstorm auf der Facebook-Seite des Verbandes ansehen. Ihn zu sperren, das geht gar nicht!

Im Bobsport ist das Verkaufen und Verleihen von eigenem Material nichts Außergewöhnliches, oder?
Es ist gang und gäbe, das hat jeder schon gemacht. Auch ich bin in Sotschi auf fremden Kufen aus dem Ausland beste Deutsche geworden. Ich habe also davon profitiert, dass mir ein sogenannter Vaterlandsverräter Kufen geliehen hat.

Wovon will denn der Verband Ihrer ...




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