»Dramatische Situation«

Der Sozialmediziner Heinz-Jochen Zenker über das griechische Gesundheitssystem

Professor Dr. Heinz-Jochen Zenker ist Vorstandsvorsitzender von »Ärzte der Welt«, einem unabhängigem Verein, der im Verbund mit dem weltweiten Netzwerk »Médecins du Monde/Doctors of the World« zusammenarbeitet. Im Unterschied zu neutralen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz macht es sich der »Ärzte der Welt« zur Aufgabe, Berichte und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu dokumentieren. Mit dem Psychologen sprach nd-Redakteur Fabian Lambeck über die Krise in Griechenland.

nd: Sie kommen gerade aus Griechenland. Dort steht mittlerweile ein Drittel der Bevölkerung ohne Krankenversicherung da. Wie werden diese Menschen medizinisch versorgt?
Zenker: Es gibt eine Notfallversorgung über primäre Gesundheitszentren. Das sind kleine Allgemeinpraxen, die teilweise auch staatlich finanziert sind. Allerdings hat der griechische Gesundheitsminister diese Zentren Anfang Februar schließen lassen. Zuvor hatten die Beschäftigten drei Monate lang gestreikt, weil sie die unerträglichen Arbeitsbedingungen nicht mehr hinnehmen wollten. Der Minister hat aber signalisiert, dass die Schließung nicht von Dauer sein soll.

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