Marc Engelhardt, Genf 06.03.2014 / Ausland

Zivilisten leiden besonders

Kommission des UN-Menschenrechtsrats legte Bericht zu Syrien vor

Die Belagerung von Wohngebieten und die Bombardierung ziviler Ziele verschlimmern die Lage in Syrien weiter. Das geht aus dem Bericht einer UN-Untersuchungskommission hervor.

Paulo Pinheiro hat eine schwere Aufgabe. Seit zweieinhalb Jahren beobachten er und seine drei Kollegen in einer unabhängigen Untersuchungskommission die Lage in Syrien. Die Regierung in Damaskus verweigert der vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzten Kommission bis heute die Einreise. Doch das, was 563 Flüchtlinge und Zeugen den UN-Experten alleine in den vergangenen sechs Monaten berichtet haben, reicht aus, um ein Bild der Lage im Land zu zeichnen, das seit drei Jahren vom Bürgerkrieg zerrissen ist. Es ist ein Bild des Grauens.

Pinheiros Problem: schon aus den bisherigen sechs Berichten sind kaum Konsequenzen gezogen worden. Und beim siebten Report, den er gestern in Genf vorstellte, wird es wohl kaum anders sein. »Die Ergebnisse der Syrienkonferenz in Genf zeigen, dass kein Ende des Kriegs in Syrien in Sicht ist«, sagt Pinheiro. Fast noch schlimmer scheint, dass beide Seiten - Regierungstreue wie Rebellen - mit bisher absolute...

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