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Renditeverzicht und doch Gewinn

Grüngeldanlagen - Teil 4 und Schluss: die GLS-Bank

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach der Pleite des Windenergieinvestors Prokon ist die Finanzbranche mit den »grünen« Geldanlagen ins Gerede gekommen.

Wer sein Geld in Prokon-Genussscheinen anlegte, setzte auf saubere Energie - und verlor. Einen anderen Ansatz verfolgt die GLS-Bank: Bei ihr kann man auf Rendite von vorn herein verzichten und doch Gewinn machen.

Ein Deutsch-Banker sagte mir einmal: »Wer wirklich was Gutes tun will, holt möglichst viel Rendite aus seinem Geld raus - und spendet den Ertrag.« Ein Weg, um Geld und Gewissen zu versöhnen. Doch passen rücksichtsloser Reibach und humane Ethik wirklich zusammen?

Ein zweiter Weg führt über »grüne« Geldanlagen und Best-in-Class-Ansätze: Das Geld fließt meist indirekt über Fonds in Unternehmen, die unter sozialen und ökologischen Aspekten besser abschneiden als die Konkurrenten in ihrer Branche. Die Renditeerwartungen sollten den marktüblichen Bedingungen entsprechen. Diesem Weg folgen auch die meisten alternativen Banken wie die niederländische Triodos, die Nürnberger Umweltbank oder die Ethikbank, ein Ableger der...


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