Wochenbettdepression sollte behandelt werden

München. Frauen sollten sich nach ärztlicher Einschätzung bei einer Wochenbettdepression medizinisch betreuen lassen. Man sollte »sich nicht scheuen, medizinische Beratung beim Frauenarzt oder Psychotherapeuten zu suchen«, sagt Bettina Kuschel, Leitende Oberärztin der Abteilung Perinatalmedizin am Klinikum München Rechts der Isar, ehe die Probleme in eine schwere Depression münden. In Deutschland erkranken jährlich bis zu 100 000 Frauen an sogenannten postpartalen Depressionen. Die Erkrankung wird laut einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse nur bei drei Prozent der dort versicherten Mütter festgestellt. epd/nd

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