Guido Speckmann 
und Martin Kröger 14.03.2014 / Berlin / Brandenburg

Flüchtlingstumulte vor Botschaft

Protest gegen Abschiebungen nach Mali / Verhandlungen über Oranienplatz gehen weiter

Vor der Botschaft Malis kam es am Donnerstag bei Protesten von Flüchtlingen vom Oranienplatz zu Rangeleien. Am Nachmittag wollten sich Senat und Asylsuchende erneut zu Gesprächen treffen.

Bei einem Versuch, die malische Botschaft zu besetzen, kam es zu Rangeleien.

Mit den steigenden Temperaturen in der Frühlingssonne erhitzen sich offenbar auch die Gemüter. Es kommt zu tumultartigen Szenen, einem Besetzungsversuch und zwei Festnahmen. Vor der malischen Botschaft am Kürfürstendamm ging es am Donnerstagvormittag bei einer Aktion von Flüchtlingen vom Oranienplatz und ihren Unterstützern hoch her. Der Anlass: Flüchtlingen aus Mali, die sich in Deutschland befinden, soll von der Botschaft ihres Landes 800 Euro angeboten werden, wenn sie das Land verlassen. Die Botschaft mache sich somit mitschuldig an Abschiebungen, kritisieren die Flüchtlinge. Und ebenso die deutsche Regierung. Denn diese soll angeblich die Geldangebote durch die Zusage von Entwicklungsgeldern an Mali in Höhe von 100 Millionen Euro motiviert haben.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: