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Tödliche Umarmung

Wie der Internetriese Amazon den Buchhandel und die Verlage erdrückt

  • Von Martin Hatzius
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es ist, als würde die Deutsche Bank mit Aktien einer Kommunistischen Partei handeln: Wer bei Amazon nach Daniel Leisegangs Konzernkritik »amazon. Das Buch als Beute« sucht, wird prompt fündig. »Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.«

Fundamentalkritik wie diejenige Leisegangs scheint der Internetriese, der nach dem Motto »Wachstum statt Profit« zuerst den stationären Buchhandel in die Enge trieb und sich nun anschickt, das komplette Verlagswesen aus den Angeln zu heben, also wenig zu fürchten. Warum auch, wenn das entfachte Feuer sich so gierig in alle Richtungen frisst, dass ihm ein paar Wassertropfen kaum Einhalt gebieten können? Außerdem: Selbst mit einer kritischen Analyse der ausbeuterischen, konkurrenzvernichtenden Praxis von Amazon kann Amazon noch ein bisschen Geld verdienen. So ist das im modernen ...


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