Architekt: Der BER wurde dreimal geplant

Schwere Vorwürfe gegen Flughafengesellschaft / Aufsichtsräte für Weiterbetrieb von Schönefeld

Während Mitglieder des Aufsichtsrates von Hartmut Mehdorn endlich einen Eröffnungstermin fordern, sagt ein Architekt, warum die bisherigen nicht klappten.

Bundesstaatssekretär Rainer Bomba (CDU) ist mittlerweile »ungeduldig und auch etwas sauer«, wenn es um den BER geht. »Ich brauche keine Nebenkriegsschauplätze, ich brauche Fortschritt, ich brauche Termine und ich brauche Kosten«, sagte er gestern bei einem Treffen der Flughafenspitze. Bomba ist Chef des Projektausschusses des BER-Aufsichtsrates und hätte gern einen Eröffnungstermin gewusst. Doch den konnte Flughafenchef Hartmut Mehdorn auch gestern nicht nennen. Erst »zwölf Monate vor Inbetriebnahme« soll es soweit sein, erklärte er gestern nicht zum ersten Mal und nun auch den Aufsichtsratsmitgliedern. Damit wird eine Eröffnung erst 2016 immer wahrscheinlicher.

Wohlwollend nahm der Projektausschuss Mehdorns Idee zur Kenntnis, den alten Schönefelder Flughafen für Billigflieger offen zu halten, weil der BER, falls er jemals in Betrieb geht, schon seine Kapazitätsgrenze erreicht haben wird. »Wir verschaffen uns damit etwas Luft«...

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