Marina Mai 
und Martin Kröger 18.03.2014 / Berlin

Berliner Neonazi-Szene verlagert Standort

»Henker« und »Hexogen« verlassen offenbar Niederschöneweide

Als rechtsextremer Schwerpunkt waren Nieder- und Oberschöneweide über Jahre in Berlins Südosten verschrieen,aufgrund des anhaltenden antifaschistischen Widerstands scheinen einige Neonazi-Geschäfte jetzt aber dichtzumachen und das Betätigungsfeld zu verlagern.

Der Auszug von NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke aus seinem Ladengeschäft »Hexogen« in der Brückenstraße in Niederschöneweide scheint unmittelbar bevorzustehen. Im Schaufenster liegen zwar noch Teleskopschlagstock, Elektroschocker, Campingkleidung und NPD-Literatur. Aber die Tür des Ladens ist verschlossen. »Da ist jetzt fast immer zu«, sagt ein Nachbar. Und weitere Anwohner ergänzen, es seien zahlreiche Umzugskisten aus dem Laden getragen worden.

»Ich will ausziehen«, bestätigt Sebastian Schmidtke dem »nd«. Seinen Angaben zufolge gäbe es allerdings noch keinen Auszugstermin. Er würde noch mit dem Vermieter verhandeln. »Aber ich habe einen zweit...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: