Werbung

Disziplinarverfahren gegen Augenärztin

Potsdam. Gegen die Cottbuser Augenärztin, die Termine gegen Zahlung von 50 Euro angeboten haben soll, wird nun voraussichtlich ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Ein solches Verfahren zu beantragen, hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) jetzt beschlossen. Der Vorstand sieht es zwar nicht als bewiesen an, »dass im vorliegenden Fall ein Termin gegen Entgelt angeboten wurde«. Die Augenärztin habe jedoch gegen ihre vertragsärztlichen Pflichten verstoßen, indem sie gesetzlich Krankenversicherten infolge ausgelasteter Sprechstunden die Behandlung im Rahmen einer Privatsprechstunde angeboten habe, teilte KVBB-Sprecher Ralf Herre mit. Es liege eine unzulässige Beeinflussung der Patienten vor. nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln