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US-Fahnder hoben Pornoring aus

Mehr als 250 Kinder und Jugendliche ausgebeutet

Washington. US-Fahnder haben einen der größten internationalen Kinderpornoringe im Internet ausgehoben. 14 Verdächtige seien festgenommen und angeklagt worden, sagte Heimatschutzminister Jeh Johnson am Dienstag vor Journalisten in Washington. Der Ring habe 27 000 Kunden gehabt und mehr als 250 Kinder und Jugendliche in den USA und fünf anderen Ländern ausgebeutet.

Die meisten Opfer seien Jungen zwischen zehn und 17 Jahren, die zu sexuellen Handlungen vor Webcams gedrängt worden seien. Zwei Kinder waren jünger als drei Jahre. In die Fänge der Pädophilen gerieten Kinder in 39 US-Staaten, in Großbritannien, Belgien, Neuseeland, Australien und Kanada. Die Organisation sei »eine der größten bekannten Operationen zur Ausbeutung von Kindern im Internet in der Geschichte« gewesen, so Johnson. An den Ermittlungen beteiligte sich auch die Abteilung für Cyberkriminalität der Einwanderungsbehörde.

Noch nie seien bei einer Fahndung zu Kindesmissbrauch so viele minderjährige Opfer ausfindig gemacht worden, sagte der Vizechef der Einwanderungsbehörde, Daniel Ragsdale. Der Gründer und Netzwerkadministrator wurde im Juni festgenommen. Dem 27-Jährigen aus Louisiana droht eine Haftstrafe zwischen 20 Jahren und lebenslänglich. AFP/nd

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