»Erst sieben Mal messen ...«

Kiew und Brüssel bei Sanktionen vorsichtig

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Sanktionen sind ein zweischneidiges Schwert. Wem sie nutzen und wem sie schaden, ist Folgethema der Krim-Angliederung an Russland.

Spätestens mit dem Satz, dass jetzt »der Maidan ganz Kiew« kontrolliere, wurde dessen »Kommandant« Andrej Parubi weithin bekannt. Am Donnerstag wurde er, der inzwischen Sekretär des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates ist, von Premier Arseni Jazenjuk erstmals ernstlich zurück beordert. Das Gremium hatte am Vortag die Visumspflicht für russische Bürger beschlossen und mit der Durchführung das Außenministerium beauftragt.

Der Regierungschef jedoch stoppte ihn laut Itar/Tass mit der Volksweisheit: »Hier muss man erst sieben Mal messen und dann einmal schneiden.« Neben einem humanitären dürfte Jazenjuk auch ein wirtschaftliches Problem erkannt haben. Denn laut der russischen Migrationsbehörde trugen ukrainische Arbeitsmigranten im Jahr 2013 insgesamt 30 Milliarden Dollar heim. So würde der Ukraine offenbar größerer Schaden drohen als dem Bestraften.

Dazu passte, dass sich US-Präsident Barack Obama in einem noch ...

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