Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Sachsen-Anhalts Linke weist CDU-Kritik zurück

Landeschefin Bull reagiert auf Vorwurf aus der CDU-Fraktion: Antikapitalistische Positionen auch im Parteiprogramm

Berlin. Die Linkspartei in Sachsen-Anhalt hat Kritik aus der CDU zurückgewiesen, sie wolle sich »Anschluss in die linksextreme oder autonome Szene nicht völlig verbauen«. Der Fraktionschef der CDU im Landtag, André Schröder, hatte in der »Mitteldeutschen Zeitung« unter anderem darauf verwiesen, dass der Landesverbandes der Linkspartei unter anderem die Strömung antikapitalistische Linke AKL unterstütze, die vom Bundesverfassungsschutz als extremistische Gruppierung eingestuft werde. »Ich lasse der Linken nicht durchgehen, dass sie sich einerseits als regierungsfähig darstellt, sich aber andererseits den Anschluss in die linksextreme oder autonome Szene nicht völlig verbauen will«, so Schröder. Linken-Landesvorsitzende Birke Bull sagte daraufhin, »seit Wochen versucht die CDU in Sachsen-Anhalt DIE LINKE zu diskreditieren. Die strömungspolitische Breite unserer Partei ist seit Jahren Realität. Jetzt bemüht sich die CDU daraus einen Skandal zu machen, der keiner ist.« Nicht nur die AKL vertrete kritische Positionen zu einer kapitalistisch organisierten Gesellschaft. Auch das Linken-Parteiprogramm setze sich kritisch mit den Verhältnissen auseinander und beinhalte das Ziel, diese demokratisch zu verändern. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln