Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Mit Hip-Hop gegen Antisemitismus

Fachtag zu Menschenfeindlichkeit als vorläufiger Höhepunkt des Projektes »New Faces«

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Jude« ist längst zum gebräuchlichen Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen geworden. Der Kampf gegen antisemitische Vorurteile ist somit notwendiger denn je.

Es war der vorläufige Höhepunkt des mit Preisen ausgezeichneten Projektes »New Faces«. Vorläufig, weil die Projektmittel für eine Fortführung fehlen. Verbitterung merkte man Gabriele Rohmann, Leiterin des vor drei Jahren entstandenen interkulturellen Modellprojekts zur Arbeit mit Jugendlichen zu Antisemitismus aber nicht an. Im Gegenteil, die Sozialwissenschaftlerin hofft noch auf Bewilligung weiterer Mittel. Rohmann verdeutlichte auf dem Fachtag zu »Antisemitismus und anderen Menschenfeindlichkeiten« am Dienstag in Berlin einleitend die Relevanz des Themas. »Jude« habe als Synonym für Schimpfwörter wie »Schwächling« Einzug erhalten. Generell seien antisemitische Einstellungen in Deutschland weit verbreitet.

Wie hoch und in welcher Form - das aufzuzeigen war die Aufgabe von Andreas Zick von der Universität Bielefeld. ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.