Wilfried Neiße 27.03.2014 / Brandenburg
Brandenburg

Dumme Neonazis werden älter

Weniger politisch motivierte Gewalt, aber drei schwer verletzte Ausländer

Die Zahl rechtsextremer Gewalttaten in Brandenburg ist gesunken - zumindest der offiziellen Statistik zufolge.

Zwar haben politisch motivierte Straftaten in Brandenburg zahlenmäßig deutlich zugenommen, nicht aber die Zahl der unmittelbaren Gewaltausbrüche. Allerdings sind im vergangenen Jahr auch wieder drei Ausländer durch rechtsextreme Überfälle schwer verletzt worden.

Das ist der Jahresbilanz im Bereich politisch motivierter Kriminalität zu entnehmen, die Innenminister Ralf Holzschuher (SPD) gestern präsentierte. »Rechte Gewalt in Brandenburg auf den Rückzug«, lautete die Überschrift der dazu verteilten Pressemitteilung. Demnach sank die Zahl der angezeigten rechtsextremen Überfälle von 58 im Jahr 2012 auf 45 im Jahr 2013. Insgesamt ging die politisch motivierte Gewalt - zu der die Polizei auch linksextreme Handlungen zählt - von 88 auf 62 zurück.

Die Gesamtzahl der politisch motivierten Straftaten wuchs um 159 Fälle, was Holzschuher aber »keine zwingend beunruhigende Tendenz« nannte. Denn in der Regel betraf das Propagandadel...

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