Auslaufmodell Mann?

Das »starke« Geschlecht lebt kürzer und hat mehr Stress

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Männer gelten in der Medizin und Pharmaforschung als Standard, sterben aber im Schnitt fünf Jahre eher als Frauen und gelten gemeinhin als Gesundheitsmuffel. Sind sie ein Auslaufmodell?

Männer sterben in fünf Millionen Jahren mangels überlebender Y-Chromosomen aus, verkündete kürzlich eine australische Wissenschaftlerin. Zwar wurde dieser Spielerei mit der genetischen Wahrscheinlichkeit vielfach widersprochen, dennoch provoziert die Medizinsoziologin Anne Möller-Leimkühler mit der Frage: Lohnt es sich, über Männer als Auslauf- und Defizitmodell überhaupt noch nachzudenken?

Eigentlich sollten Männer gesundheitlich angemessen versorgt sein, denn sie gelten in der Forschung als Standard. Allerdings drückt sich das nicht in einer höheren Lebenserwartung aus. Ein Paradoxon, denn Frauen, eher schlechter versorgt, weil ihre biologische Spezifik häufig nicht mit bedacht wird, werden älter. Noch, denn die Männer sind am Aufholen. Aktuell liegt der Lebenszeit-Vorsprung der Frauen in Deutschland bei fünf Jahren. Weltweit gibt es diesen Unterschied, nur in acht Ländern leben Männer länger als Frauen. Vermutlich hat das m...

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