Nanodiamanten als Wirkstoff-Transporteur

Diamanten enthalten oft winzige Verunreinigungen. Stuttgarter Forscher um Jörg Wrachtrup vom dritten Physikalischen Institut der Universität Stuttgart wollen sich das bei sogenannten Nanodiamanten zunutze machen. Von Nanodiamanten sprechen die Forscher bei einem Durchmesser von fünf Nanometern - also Millionstel Millimetern - oder kleiner. »Der Einsatz in der Zellbiologie steht vor der Tür«, meint er. Nanodiamanten könnten so gesteuert und mit Partikeln versetzt werden, dass sie im Zellkern die DNA verändern. Studien hätten etwa in der Tumortherapie gezeigt, dass bestimmte Arzneien so wirksamer wer- den. dpa/nd

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