UNASUR setzt Vermittler durch

Südamerikanische Staaten drängen Venezuelas Streithähne an den Verhandlungstisch

  • Von Jürgen Vogt, Buenos Aires
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Delegation von Außenministern der Union südamerikanischer Nationen (UNASUR), die derzeit in Venezuela vermittelt, hat in einem Kommuniqué zur Beendigung aller Gewalt aufgerufen.

»Wer den Frieden will, der wird miteinander reden, auch wenn es in der Hölle ist, und stellt nicht die Bedingungen.« Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat sich zur Zulassung eines Vermittlers beim Dialog mit der Opposition durchgerungen. Maduro folgt damit dem Vorschlag der UNASUR-Außenministergruppe, die sich zwei Tage lang in Caracas mit Vertretern aller Konfliktparteien getroffen hatte. Die Union Südamerikanischer Staaten hatte angesichts der andauernden Proteste Mitte März die Entsendung einer Vermittlungskommission beschlossen, die aus sieben Außenministern der zwölf Mitgliedsstaaten besteht.

»Die Kommission erkennt die Öffnung und Bereitschaft des Präsidenten der Republik an, die gemachten Empfehlungen und besonders den gezeigten Willen, einen Zeugen des guten Glaubens zuzulassen, der den Dialog zwischen allen Seiten erleichtern soll«, heißt es in der Abschlusserklärung.

Wie hoch dabei die Wellen hinter den Kulis...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.