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Mehr als nur Unwetterwarnungen

Der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes, Paul Becker, über Klimafolgen, Vorsichtsmaßnahmen und die Probleme mit verschiedenen Zeithorizonten von Wetterprognosen und Klimamodellen

nd: Den Deutschen Wetterdienst kennt der Normal-Bundesbürger vor allem im Zusammenhang mit den offiziellen Unwetterwarnungen.
Becker: Das wäre ja schade, wenn man den Deutschen Wetterdienst beim Thema Wetter nur wegen der Unwetterwarnungen kennen würde. Dabei beackern wir schon lange ein weites Feld. Wir machen Wettervorhersagen, Unwetterwarnungen, aber solange es uns es gibt, machen wir auch Prognosen im Umweltbereich - für die Landwirtschaft, für das Gesundheitswesen, für das Verkehrswesen. Das alles ist auch im Wetterdienst-Gesetz geregelt.

Inzwischen wird ja beinahe öfter vom Klima geredet als vom Wetter. Wo sehen Sie sich als Meteorologe eigentlich in der Klimadiskussion?
Mit dem Klima hat sich der Deutsche Wetterdienst schon immer beschäftigt. Das ist in den letzten fünf bis zehn Jahren nur stärker sichtbar geworden. Zudem ist die Wettervorhersage in ihrem Erkenntnisgewinn zumindest für uns Bürger inzwischen ziemlich...


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