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Einladung zur direkten Demokratie

Linkspartei in Thüringen will die Regierung stellen, verspricht aber keine Wohltaten aus fremden Kassen

  • Von Hans-Gerd Öfinger, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die LINKE ist in Thüringen traditionell stark. Doch bei der Septemberwahl will die Partei Neuland betreten. Sie bietet den Bürgern eine Landesregierung unter ihrer Führung an.

Die Thüringer LINKE setzt mit ihrem Spitzenkandidaten Bodo Ramelow nach 24 Jahren CDU-Dominanz auf einen Regierungs- und Politikwechsel im Freistaat. Bei einer Vertreterversammlung der Partei zur Aufstellung der Liste für die Landtagswahl am 14. September stimmten 93,2 Prozent der Delegierten für den 58-jährigem Fraktionschef, der den Einzug in die Erfurter Staatskanzlei anstrebt.

Auf Platz zwei der Landesliste tritt die 36-jährige Landesvorsitzende Susanne Hennig (Erfurt) an. Weitere hervorgehobene Ränge belegen die Sozialpolitikerin Margit Jung (Gera), der Hochschulaktivist Christian Schaft (Wartburgkreis) und die profilierte Antifaschistin Katharina König (Saalfeld-Rudolstadt).

Mit einem stetigen Zuwachs bei allen Landtagswahlen auf zuletzt 27,4 Prozent 2009 seien die Thüringer bundesweit »der erfolgreichste Landesverband«, so Ramelow. »Wir können den Bürgern keine Wohltaten aus fremden Kassen versprechen, wir laden s...


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