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USA und Saudi-Arabien kooperieren in Syrien

Gemeinsame Unterstützung der Rebellen anvisiert

US-Präsident Barack Obama und der saudische König Abdullah wollen gemeinsam mehr für die Rebellen in Syrien tun.

Die USA und Saudi-Arabien wollen bei der Unterstützung von Rebellen im syrischen Bürgerkrieg enger zusammenarbeiten. Dies sagte ein hoher US-Beamter am Freitagabend in Riad nach einem Treffen von Präsident Barack Obama und dem saudischen König Abdullah. Man habe weiter Vertrauen in die »gemäßigte Opposition« gegen die Regierung von Baschar al-Assad. Im Vergleich zum vergangenen Herbst sei die Zusammenarbeit Washingtons und Riads sogar gestärkt.

Auch um Extremisten in dem Land Einhalt zu gebieten, sollten einzelne Rebellengruppen weiter gestärkt werden, sagte der Obama-Berater. Spekulationen in US-Medien, nach denen sie mit neuartigen tragbaren Raketenwerfern (Manpads) ausgerüstet werden könnten, bestätigte er aber nicht. Das Weiße Haus befürchtet weiter, dass solche Geräte in die Hände von Terroristen fallen könnten. »Es gibt gewisse Waffenarten, einschließlich Manpads, die der Gefahr einer Verbreitung unterliegen, wenn sie nach Syrien gebracht würden«, sagte Obamas Vize-Sicherheitsberater Ben Rhodes. Am Samstag flog Obama nach Washington zurück.

Obama war im Anschluss an seine Europa-Reise in die saudische Hauptstadt Riad gekommen. US-Außenminister John Kerry begleitete ihn. Ein Gutteil des rund zweistündigen Gesprächs habe sich um Syrien gedreht. dpa/nd

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